| Der Büchnersche Text bestimmt den Grundgestus der Figuren und ihre Beziehungen untereinander – den Grundkonflikt zwischen Autoritäten und rebellierender Jugend. Leonce, der die Autoritäten provoziert indem er sie nicht anerkennt, wird in unserer Variante der Schule verwiesen.
Die Schüler entwickelten im Weiteren selbst, wie sich die Klasse - und innerhalb dieser wiederum einzelne Schüler und Pädagogen verhalten. In diesen Prozess floss auch eine Problem- und Ideensammlung zum Thema Schule und Unterrichtsführung ein, der innerhalb des Projektes stattfand.
Unter Verwendung einzelner Motive von Georg Büchners „Leonce und Lena“ entstand so ein eigenes Theaterstück, das sich mit dem Thema Schule beschäftigt und die Schüler da abholt, wo sie sich gerade befinden. Sie konnten sich mit ihrem alltäglichen Umfeld und Erleben auseinandersetzen, ihre Wünsche, Sehnsüchte und Probleme zu diesem Thema artikulieren. Gleichzeitig wurde so den Schülern die ungebrochene Aktualität klassischer Dichtung nahe gebracht. Sie erlebten einen klassischen dramatischen Text im Kontext zu ihrem eigenen Leben und Erleben.
Zeitlicher Umfang des Projektes: 2 Projekttage 1 Projektwoche 3 Aufführungen
Projektverantwortliche: Regina Gleim, Susanne Heubaum
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