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Projekt zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen

 

An wen richtet sich das Projekt? Das Angebot richtet sich an Schulklassen, Eltern und LehrerInnen. Die Schule ist der Ort, an dem alle Kinder erreicht werden können, unabhängig von der sozialen und kulturellen Herkunft.

Übergeordnete Ziele:
  • Geschlechtsdifferenzierte Prävention von sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen unter Berücksichtigung des kulturellen Hintergrunds
  • Kompetenzerweiterung von Eltern und PädagogInnen
Methodische und didaktische Ziele in der Arbeit mit den Kindern:
  • Unterstützung durch Ich-Stärkung, Selbstvertrauen, Bereitschaft zur Abwehr von Übergriffen und zur Suche nach der Hilfe Dritter.
  • Das  Erlernen von  Regeln, um Gefahrensituationen vorzubeugen.
  • Eigene Handlungsschritte erarbeiten zur Prävention vor Übergriffen
  • Altersgemäße Aufklärung zum Thema sexualisierte Gewalt
  • Stärkung der Resilienz
  • Kinderrechte, z.B. Recht auf körperliche, sexuelle, emotionale und psychische Unversehrtheit
  • Information über Hilfsangebote für Kinder
Ziele in der Arbeit mit Eltern und PädagogInnen:
  • Sensibilisierung für Symptomverhalten von Kindern
  • Integration von präventiven Inhalten und Haltungen in den schulischen Alltag
  • Sensibilisierung für Orte (Sportvereine, neue Medien, soziales Umfeld)
  • kindgerechtes Eingehen auf Äußerungen und Fragen
  • Erweiterung der Methodenkompetenz
  • Aufzeigen von Präventions- und Hilfemöglichkeiten
  • Information über Hilfsangebote>
Spiel- und theaterpädagogische Methoden und didaktische Ansätze:
  • Aufführung einer interaktiven Szenencollage mit Darstellung typischer Grenzüberschreitungen Kindern gegenübe, anhand derer Täterstrategien aufgedeckt werden (z.B. Ausnutzung der  Hilfsbereitschaft von Kindern).
  • Übungen zur Eigen- und Fremdwahrnehmung, Gefühlsidentifikation
  • Interaktive Theaterformen (z.B. Forumtheater), Spiele und Übungen,  in denen Kinder an lernen, wie Situationen auf alle Beteiligten wirken,
  • Einüben und reflektieren selbsbestimmten Verhaltens
  • theaterpädagogische Übungen zur Sinneswahrnehmung mit den Zielen, ein positives Gefühl zum eigenen Körper  und Vertrauen zum eigenem Gefühl zu entwickeln
  • Übungen zur Eigen- und Fremdwahrnehmung in spielerischen Situationen
  • Sensibilisierungsübungen zur Körperwahrnehmung
  • Übungen zum Verhaltenstraining
  • Bearbeiten von eigenen Beispielen zur Stärkung der Resilienz
  • Die Möglichkeiten der eigenen Grenzwahrung werden  trainiert.
Was den Kindern inhaltlich vermittelt wird:
  • Dein Körper gehört DIR!
  • Vertraue deinem Gefühl! (Es gibt angenehme (Ja-) und unangenehme (Nein-) Gefühle
  • Unterscheide angenehme von unangenehmen Berührungen
  • Kinder haben Rechte
  • Kinder haben niemals Schuld
  • Unterscheide guten von schlechten Geheimnissen
  • Du darfst dich jemanden anvertrauen
  • Du darfst „NEIN“ sagen
3 Fragen in schwierigen Situationen gegenüber Erwachsenen:
  • Habe ich ein Ja- oder Nein-Gefühl?
  • Weiß eine vertraute Person, wo ich bin?
  • Kann ich Hilfe holen, wenn ich sie brauche?>
Projekt - Ablaufplan:
  • Vorstellen des Projekts in der jeweiligen Schule
  • Gespräche mit KlassenlehrerInnen und ErzieherInnen
  • Elternabend mit Aufführung der Szenencollage , Informationen über den Ablauf des Projekts und über Präventions- und Hilfemöglichkeiten, Austausch
  • Arbeit in der Klasse (3 Termine mit jeweils 3 Unterrichtsstunden)
  • Angebot einer Fortbildungsveranstaltungen für PädagogInnen
Evaluation

 

Das Projekt wird professionell evaluiert.
Projektverantwortliche:
Katrin Freese, Kathrin zur Strassen